Herz 2.0

Leseprobe

 RISIKORFAKTOR ÜBERGEWICHT

Was für ein Teufelskreis, die Gesundheit und das liebe Körpergewicht. Meine verlegene Antwort zu diesem Thema war immer, «ich bin für mein Gewicht viel zu klein», was ja auch irgendwie stimmt. 

Tatsächlich ist das schon ein Problem, zu viel Gewicht auf den Rippen, bzw. auf dem Bauch zu haben. Der Fachmann umschreibt das galant mit «adipös». Dabei gibt es so viele leckere Sachen zum Essen und zum Trinken und eines ist verführerischer als das andere. Da kann auch ich fast nicht widerstehen. Ich zum Beispiel liebe Gummibärchen über alles, die ganz speziellen aus Fruchtsaft, zudem Salzbretzeln, Rotwein und Whisky. 

Wir müssen uns daher nicht wundern, wenn in Deutschland mehr als 54% der Menschen übergewichtig sind, in der Schweiz sind es knapp 43%, und in Österreich sind es weniger als 34% der Bevölkerung. Und warum sind wir zu fett? 

Die Antwort ist ganz einfach: weil wir viel mehr Kalorien zu uns nehmen, als der Körper braucht. Hättest du Lust, mit 128kg Körpergewicht eine schöne lange Bergwanderung zu machen? Oder bist du erfreut, wenn du in die fünfte Etage steigen müsstest, und das ohne Lift? 

Ein Waschzettel ist eine kurze, werbliche Zusammenfassung eines Buches, die für  Verlage, für Buchhändler, Journalisten und Rezensenten zur Verfügung gestellt werden. 

Rezensionen

Arzt aus Thüringen, Januar 2025


Ich teile meine Rezension in zwei Teile.
Einen persönlichen und einen fachlichen Teil:

 

Persönlich

Du, und ebenso Verena, habt Euch persönlich sehr weit geöffnet. Das macht die ganze Sache sehr ehrlich und interessant (aus meiner Sicht, der doch beruflich auch mit diesem Krankheitsbild im Notarztdienst zu tun hat). Du hast eine Sichtweise vermittelt, die der „Fachmann“ so direkt noch nicht gelesen oder gehört hat. Interessant  fand ich das mit der Krankenkassenkarte. Ja, aus Sicht des Betroffenen oder der Angehörigen ist das eine andere Sache, als wenn man damit „arbeiten“ muss (Datensatz der Krankenkasse sofort für den Behandler verfügbar, Identität klar, Verwechslungen bei Namensmissverständnissen minimiert, Ausdruck von Etiketten für Labor, schon vorhandene Datensatz im Krankenhaus PC).

Fachlich

Da hast Du Dich aber ins Zeug gelegt und blitzsauber recherchiert. Respekt. Sauber. Alles da.

Was ich wirklich nicht verstehen kann, dass die Leitstelle keinen RTW senden wollte. Ihr habt doch bestimmt eine ungefähre lokale Standortbestimmung gemacht… Da müsste schon ein Waagen losfahren. Das Defizit mit der Handyortung hast Du ja schon persönlich erkläutert.

Wir haben das auch hin und wieder, das wir den Patienten in einem bestimmten Radius suchen müssen, z.B. wenn der Notruf durch Dritte ausgelöst worden ist. Aber wir müssen bei so einem Krankheitsbild raus, mitunter kommt die Polizei zu Hilfe.

Zusammenfassung

Ein sehr empfehlenswertes Buch. Du hast neben Deinen persönlichen Erfahrungen Fakten zusammengetragen und scharf gebündelt. Fehler aufgedeckt und Anregungen gegeben, wie so eine Krankheit vermieden werden kann. Nun müssen es nur noch die richtigen Leute lesen und umsetzen.